Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

Arbeitshilfe: Beantragung der Kostenübernahmen von Therapie mit minderjährigen Geflüchteten und jungen Volljährigen

Für die Beantragung von Therapien für Kinder und Jugendliche mit Fluchthintergrund gelten gegenüber der Beantragung von Therapien für erwachsene Geflüchtete einige Besonderheiten.

Der Bundesfachverband unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (BumF) hat dazu in Kooperation mit der Bundesweiten Arbeitsgemeinschaft Psychosozialer Zentren für Flüchtlinge und Folteropfer (BAfF) eine Arbeitshilfe herausgebracht - mit Tipps und Hinweisen zu Kostenübernahme, Antragsverfahren und rechtlichen Grundlagen.

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„Integration durch Qualifizierung“ an der Uni Kaiserslautern

Das Aus- und Weiterbildungsnetzwerk pro-mst informiert auf ihrer neuen Webseite über die Möglichkeit der ingenieurwissenschaftlichen Qualifizierung für Zugewanderte an der Hochschule Kaiserslautern.

Die nächste Qualifizierung startet am 01. Juli 2017 und dauert 12 Monate. Sie richtet sich an Zugewanderte mit einem Hochschulabschluss in den Ingenieur- oder Naturwissenschaften oder Informationstechnik. Bewerbungen sind bis zum 15. April 2017 online möglich.

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Infobrief Februar

der Februar war kurz, doch werden im Eiltempo Gesetze entworfen und in den Bundestag gebracht, Abschiebungen angedroht, Verfahren negativ beschieden. Die Aussichten für viele Menschen, die auf einen Schutzstatus hoffen, werden zunehmend geringer.

In diesem Infobrief erläutern wir Ihnen das neueste Rückkehr-Förderprogramm der Bundesregierung „StarthilfePlus“ sowie die Antragstellung bei der Härtefallkommission.

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Broschüre: „Sprachfähig in der Flüchtlingsdebatte“

Gemeinsam mit der Diakonie Hessen, dem Förderverein PRO ASYL und der Stiftung für die internationalen Wochen gegen Rassismus hat der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz eine Online-Broschüre erarbeitet, die haupt- und ehrenamtliche in der Flüchtlingsarbeit adressiert.

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Gesetzentwurf zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht

In dem neuen Gesetzesentwurf „Gesetz zur besseren Durchsetzung der Ausreisepflicht“ befinden sich unschöne Regelungen wie Fußfesseln, systematische Handydatenauslesung, Verlängerung des Abschiebungsgewahrsam und neue Gründe für Abschiebungshaft.

In einer ausführlichen Stellungnahme äußert sich PRO ASYL zu dem Vorhaben des Bundesministerium des Innern. Eine kurze Fassung der Analyse und Links zu weiteren Stellungnahmen finden Sie auf proasyl.de.

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Abwab – eine Zeitschrift öffnet Türen und Dialoge

Abwab ist die erste deutsch-arabische Zeitung von Geflüchteten für Geflüchtete und wird vom syrisch-palästinensischen Kölner Ramy al-Asheq redaktionell geleitet. Die Gründungsidee war eine Art Informationsquelle für Neuankommende zu schaffen, die unterschiedlichste Fragen über das Leben in Deutschland (wie bspw. über die Verfassung oder Fastnacht) beantwortet.

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Broschüre zum Familiennachzug für syrische Flüchtlinge

Das Berliner Beratungs- und Betreuungszentrum für junge Flüchtlinge und Migrant*innen (BBZ) hat Informationen zum Familiennachzug speziell für syrische Flüchtlinge zusammengestellt. Auf deutsch und arabisch werden die für den Familiennachzug relevanten Fragen gestellt und erläutert, welche nächsten Schritte nötig sind, um Familienzusammenführungen zu ermöglichen.

Infoblätter:  „Kann ich meine Familie nach Deutschland holen?“

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„Welcome Solidarity“: Neue Online-Plattform der DGB-Jugend

Die DGB-Jugend hat eine neue Online-Plattform gestartet. Auf „Welcome Solidarity“ werden grundlegende Informationen zu Schulabschlüssen, Berufsorientierung, Bewerbung und Ausbildung angeboten. Ebenso werden die Rechte von Auszubildenden, Jugendarbeitsschutz und  Gewerkschaften erläutert.

Die für mobile Endgeräte optimierten Inhalte gibt es in Englisch, Französisch, Farsi und Arabisch. Die Inhalte stehen auch als Broschüren zum Download bereit:  www.welcome-solidarity.de

 

 

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LSBTTI-Beratungsangebote in Mainz

Die Mainzer Beratungsstellen für Menschen mit LSBTTI-Hintergrund haben einen Flyer erstellt. Darin wird  kurzgefasst die rechtliche Situation in Deutschland erklärt und die LSBTTI-Beratungsangebote in Mainz werden vorgestellt. Dort erhalten nicht nur Flüchtlinge mit LSBTTI-Hintergrund weitere Informationen zum Thema und es gibt persönliche, vertrauliche und kostenlose Beratung. Der Flyer liegt in mehreren Sprachen vor:

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Afghanistan - Bericht des UNHCR und Demonstration am 11. Februar

Anfang der Woche fand eine weitere Sammelabschiebung nach Afghanistan statt. Diesmal war erstmals auch ein Mensch aus Rheinland-Pfalz dabei. Es handelt sich um einen Straftäter, näheres ist nicht bekannt. Andere Bundesländer wie Hamburg, Baden-Württemberg und besonders Bayern schieben scheinbar willkürlich ausgewählte, afghanische Flüchtlinge, deren Asylantrag abgelehnt wurde, ab. Insgesamt wurden 28 Menschen abgeschoben.

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