Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

Förderung innovativer Formate in der politischen Bildung Rheinland-Pfalz

Das Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz fördert im Rahmen der Förderrichtlinie für Modellprojekte und Schwerpunktmaßnahmen in der Weiterbildung innovative Formate der politischen Erwachsenenbildung. Mit den Projekten sollen neue, innovative Ansätze in der Vermittlung gesellschaftspolitischer Bildungsinhalte entwickelt und umgesetzt werden.
Die Höhe der Fördersumme beträgt maximal 5.000 Euro pro Projekt. Antragsschluss ist bereits der 6. November 2017.

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Vernetzungstreffen für Ehrenamtskoordinator*innen in der Flüchtlingsarbeit

Seit dem letzten Vernetzungstreffen im April ist bereits einige Zeit vergangen. Im Fokus standen u.a. die Themen „Umgang mit Konflikten“, „Motivation halten und fördern“ und „Geflüchtete als Ehrenamtliche“. Ob die Herausforderungen in der Arbeit gleichgeblieben sind, sich verändert haben bzw. welche neuen entstanden sind und wie wir damit umgehen, möchten wir bei einem erneuten Treffen herausfinden.
Daher laden wir Sie am 7. November 2017 zum nächsten Vernetzungstreffen für Ehrenamtskoordinator*innen in der Flüchtlingsarbeit nach Bad Kreuznach ins Dietrich-Bonhoeffer Haus ein.

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Regionalkonferenz Frankenthal - Herausforderungen in der kommunalen Flüchtlingsarbeit

11. November 2017, 10 bis 16 Uhr im Dathenushaus, Frankenthal

Ob ehrenamtlich aktiv oder hauptamtlich, mit oder ohne Fluchthintergrund oder schlicht interessiert: Wir laden alle Aktiven in der Flüchtlingsarbeit im südöstlichen Rheinland-Pfalz zur ersten Regionalkonferenz in Frankenthal ein. Neben einem abwechslungsreichen Tagesprogramm mit fachlichen Vorträgen sowie praxisnahen Workshops, bietet die Veranstaltung den unterschiedlichen Akteur*innen in der Region die Möglichkeit, sich kennenzulernen, sich über Herausforderungen und mögliche Lösungsansätze auszutauschen sowie Kooperationen anzuregen.

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Fortbildungen des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland bietet 2017 noch drei Veranstaltung in Mainz für Helfende in der Flüchtlingsarbeit an. Am Dienstag, 17. Oktober geht es von 10-16:30 Uhr um „Aufenthaltsrecht – Wege aus der Duldung“. Am Donnerstag, den 9. November, 19-20:30 Uhr, lautet die Überschrift „Islam verstehen“ und am 12./13. Dezember findet ein zweitägis Seminar zu „Ehrenamtsmanagement – Grundlagen für die Arbeit mit Ehrenamtlichen“ statt.
Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie im Flyer zu den Veranstaltungen.

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Interkulturelle Kalender 2018

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hat den Interkulturellen Kalender 2018 veröffentlicht. In diesem Kalender sind die wichtigsten Feiertage aus Christentum, Judentum, Islam, Hinduismus, der Sikhs und Jesiden, sowie gesetzliche und sonstige Gedenktage verschiedener kultureller Traditionen verzeichnet.
Der Kalender zeigt „die Vielfalt von Feier- und Gedenktagen verschiedener Religionen und Kulturen, die in Deutschland gemeinsam leben“. Der Kalender steht als Download im PDF-Format zur Verfügung. Eine gedruckte Version wird in Kürze auf bamf.de bestellbar sein.

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„We'll Come United“: Bilder von der Parade

Mitte September fand in Berlin die große Parade „We'll Come United“ statt. Ein Bündnis aus über hundert Initiativen hatte dazu aufgerufen, kurz vor der Bundestagswahl ein buntes Zeichen für ein solidarisches Miteinander zu setzen. Etwa 7500 Menschen nahmen an der kilometerlangen Parade teil, davon viel Geflüchtete. Wer nicht dabei sein konnte, kann sich nun in einer Bildergalerie ein eigens Bild der sehr bunten, vielfältigen Parade machen. Einen Text-Beitrag gibt es ebenfalls auf der Seite des umbruch-bildarchiv.de.

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Fortbildung: „Sicherer Umgang mit Stress und Trauma“

Für Aktive in der Flüchtlingshilfe veranstaltet die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. eine Fortbildung „Sicherer Umgang mit Stress und Trauma“. Am Samstag, den 14. Oktober findet vormittags ein Basisseminar statt. Nachmittags und am Vormittag des folgenden Tages wird ein weiterführendes Seminar angeboten, das insbesondere den stress- und traumasensiblen Ansatz in seiner praktischen Anwendung beleuchtet. Veranstaltungsort ist die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. in Kasbach-Ohlenberg, (Landkreis Neuwied), eine Anmeldung ist erforderlich.

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Tag des Flüchtling: „Integration statt Ausgrenzung!“

AK Asyl und Initiativausschuss fordern „Initiative für Bildung“

Eine Initiative für Bildung für die neu angekommenen Flüchtlinge fordert der Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung aus Anlass des bundesweiten Tags des Flüchtlings.

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Verwendung der Integrationspauschale in den Kommunen

Der Landtag Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2016 entschieden, die Integrationspauschale des Bundes (jährlich 2 Milliarden Euro in den Jahren 2016-2018) aus den Mitteln für 2016 in Höhe von 96 Millionen Euro an die Kommunen des Landes weiterzuleiten. In den Jahren 2017 und 2018 bleiben die Bundesmittel komplett beim Land.

Der AK Asyl Rheinland-Pfalz regt nun an, bei den Kommunen nachzufragen, wie Mittel vor Ort verwendet werden und wie Anträge für Maßnahmen und Projekte gestellte werden können.

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Afghanistan - Entscheidungspraxis des BAMF

Dass die Bundesregierung auch nach der am 28. Juli 2017 vorgelegten Beurteilung des Auswärtigen Amtes zur Lage in Afghanistan Abschiebungen weiterhin für möglich hält, hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziere bereits frühzeitig im August 2017 erklärt. Folgerichtig startete am 12. September von Düsseldorf aus ein Flugzeug, mit dem acht Afghanen unmittelbar aus der Straf- oder Abschiebungshaft nach Kabul abgeschoben wurden.

PRO ASYL hat in diesem Zusammenhang „vor einem Überbietungswettbewerb der Härte gegen Flüchtlinge in Worten und Taten“ gewarnt und aktuelle Berichte zusammengetragen, die deutlich machen, dass „Folter und Misshandlungen zu den...

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