Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

6. Mai 2021: Flüchtlingsrat fordert: Keine Schuldzuweisungen anhand einer Migrations- oder Fluchtgeschichte

In den letzten Wochen machten in Teilen von Rheinland-Pfalz die Aussagen von Bettina Dickes, der Landrätin des Kreis Bad Kreuznach, Schlagzeilen. Frau Dickes behauptet etwa, dass in ihrem Landkreis vor allem Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte das Infektionsgeschehen nach vorne treiben und größten Teils zu den steigenden Fallzahlen beitragen.(1) Auch an anderer Stelle wird ähnlich argumentiert.   Bundesgesundheitsminister Jens Spahn spricht beispielsweise davon, dass besonders bei Menschen mit Migrations- und Fluchtgeschichte eine erhöhte Impfskepsis vorherrsche und ein angebotener Impftermin daher nicht wahrgenommen werde.(2)

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Am 11. Mai 2021: Online-Infoabend zur Duldung light

18:00 - 20:00 Uhr ZOOM

Die Duldung für Personen mit ungeklärter Identität, sog. „Duldung light“ ist eine Form der Duldung die mit Inkrafttreten des Migrationspakets im Jahre 2019 eingeführt wurde. Sie wird Menschen erteilt, deren Identität nicht geklärt ist oder die an der Mitwirkung der Identitätsklärung aus der Sicht der Ausländerbehörde nicht ausreichend mitgewirkt haben.  Diese neue Form der Duldung, die sogar unterhalb der „normalen“ Duldung liegt, bedeutet eine gravierende Verschlechterung der Lebensbedingungen der betroffenen Menschen, u.a. reduzierte Leistungen, Arbeitsverbote und ein Verlust der Anrechnungen der Duldungszeiten auf ...

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Der neue Infobrief (Nr.2/2021) ist da!

Unser zweiter Infobrief für das Jahr 2021 ist endlich da. Wie immer findet ihr darin eine Menge hilfreicher Informationen zu den Themen Ehrenamt, Flüchtlings- und Integrationsarbeit. 

Eine tolle Neuerung gibt es auch! Über den Text verteilt findet ihr jetzt unsere sogenannten „Werdet aktiv“-Boxen, mit denen wir euch punktuell Tipps und Anregungen geben wollen, wie ihr euch konkret engagieren könnt.

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Vision und Inspiration für Begegnungsorte - Netzwerktreffen mit Cafékoordinator:innen und dem [why not]-Café Hamburg

Why not, warum nicht? Diese Frage wurde den rund 30 Teilnehmer:innen unseres Netzwerktreffens am 18. März immer wieder vor Augen geführt. Unter dieser Frage luden wir von Aktiv für Flüchtlinge RLP Cafékoordinator:innen, Mitarbeiter:innen und Interessierte ein, andere Modelle der Begegnung kennen zu lernen. So kam es, dass Glen Ganz, Gründer und Leiter des [why not]-Cafés, dem interessierten Publikum vom Konzept seines Begegnungscafés erzählte.

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Bundesweite Vernetzung „Abschiebestopp nach Afghanistan jetzt!“

Hier tut sich etwas: Seit Anfang Februar treffen sich einmal im Monat Interessierte und Engagierte zum bundesweiten Vernetzungstreffen zu Afghanistan.

Das erste Treffen am 05.02 lockte bereits über 50 Teilnehmende an und war damit weit mehr, als sich die beiden Organisator:innen erhofft hatten. Dabei wurden Fragen wie „Wie organisieren wir uns bundesweit?“ oder „Wie können wir es schaffen einen Abschiebstopp für Afghanistan zu erwirken?“ angesprochen.

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Ein Online-Infoabend rund um die Ausbildungs- und Beschäftigungsduldung

Onlineveranstaltung bei ZOOM
Aktuell leben viele Menschen in Deutschland, die ihr Asylverfahren negativ beendet haben und eine Duldung besitzen. Mit einer Ausbildung und Beschäftigung kann die Teilhabe und Integration gefördert und unter Umständen auch eine Aufenthaltsperspektive geschaffen werden. Wir laden Sie zu einem Infoabend ein, an dem u. a. folgende Fragen beantwortet werden:

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Ein Online-Infoabend zum Bleiberecht für nachhaltig integrierte Ausländer*innen (§25b AufenthG) und gut integrierte Jugendliche (§25a AufenthG)

Viele geflüchtete Menschen leben schon seit vielen Jahren in Deutschland, sind sehr gut integriert, besuchen regelmäßig die Schule oder haben einen Schulabschluss gemacht, haben eine Arbeit und Freunde gefunden – aber ihre Aufenthaltsperspektive ist ungewiss. Wir wollen ihnen aufzeigen, mit welchen Voraussetzungen Sie Ihren Aufenthalt in Deutschland festigen können. Folgende Fragen werden u.a. beantwortet:

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„FREIHEIT GEHT NUR SOLIDARISCH. #UNTEILBAR STATT VEREINZELT.“

Wir fordern eine solidarische Gesellschaft in der Rassismus, faschistische Ideologien und Verschwörungstheorien keinen Platz haben und unterstützen als Erstunterzeichnende die Aktion von #unteilbar!

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„Leave No One Behind“ & „Solidarität. Grenzenlos.“ - Welche Rolle spielen die UN-Nachhaltigkeitsziele in Bezug auf Flucht und Migration?

„Wie passen Nachhaltigkeit, Flucht und Migration zusammen? Eine Frage, der wir uns in einer 4-teiligen Interviewreihe im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus (15. - 28. März) in Kooperation mit dem Weltladen Unterwegs in Mainz und dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz widmen.

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+++ Digitales Vernetzungstreffen für engagierte Haupt- und Ehrenamtliche am 18.03.2021 um 18 Uhr +++

"Wie geht es den Begegnungsorten jetzt, wie sieht die Zukunft aus? Können wir uns von neuen Ideen inspirieren lassen?"       

Bei diesem Treffen wollen wir mit Euch über den Tellerrand schauen und erfahren, welche neuen Ideen zur Gestaltung von Begegnung es geben kann.

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