Gut zu wissen...

Die Bundespsychotherapeutenkammer hat zwei Ratgeber zu traumatisierten Geflüchteten veröffentlicht:
„Wie kann ich traumatisierten Flüchtlingen helfen“ richtet sich an haupt- und ehrenamtliche Helfer, der „Ratgeber für Flüchtlingseltern“ liegt in verschiedenen Sprachen vor.

Hilfe bei psychischen Krankheiten, Traumatisierungen

Zahlreiche Flüchtlinge sind von den Erfahrungen vor oder während der Flucht traumatisiert oder psychisch stark belastet.

Die nötige Behandlung ist aufgrund eines nicht ausreichenden Angebots an mehrsprachigen TherapeutInnen, gelegentlich aber auch wegen Ablehnung der Behandlung durch die zuständigen Behörden schwer realisierbar.

Nehmen Sie als EhrenamtlicheR auch hier Hilfe der Beratungsstelle in Anspruch.

Unter welchen Voraussetzungen die Kosten übernommen werden sollen finden Sie in dem Erlass des Minsteriums für Integration, Familie, Kinder, Jugend und Frauen: Übernahme Behandlungskosten

Psychosoziale Zentren für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

In Rheinland-Pfalz gibt es an fünf Standorten spezialisierte Zentren, die psychosoziale Beratung für Flüchtlinge sowie Diagnostik, Psychotherapie und – bei Bedarf – therapeutische Stellungnahmen anbieten.

Die Psychosozialen Zentren sind zusammengeschlossen in der AG Flucht und Trauma Rheinland-Pfalz:  ag-fluchtundtrauma.de


Auf Grund der hohen Nachfrage kann es in den Psychosozialen Zentren zu Wartezeiten kommen.

Um das niedergelassene Gesundheitssystem bei der Behandlung von Flüchtlingen zu unterstützen, bietet die Koordinierungsstelle für die interkulturelle Öffnung des Gesundheitssystems in Rheinland-Pfalz Fortbildung und Vermittlung für niedergelassene Psychotherapeut/innen, psychiatrische Fachkliniken sowie Sprach- und Kulturmittler/innen.

Die Koordinierungsstelle für die interkulturelle Öffnung wird durch das Ministerium für Familie, Frauen, Jugend, Integration und Verbraucherschutz finanziert.

www.interkulturell-gesundheit-rlp.de