Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

#Fluchtgedenken: Schweigeminute für die Toten im Mittelmeer

Mit einer Gedenkveranstaltung am Berliner Hauptbahnhof und einer großen Plakatkampagne protestiert ein breites Bündnis von kirchlichen und nichtkirchlichen Organisationen gegen das Sterben im Mittelmeer. Sie schließen sich damit der Schweigeminute beim 36. Deutschen Evangelischen Kirchentag in Berlin an. Der Kirchentag unterbricht sein gesamtes Programm für die Toten der europäischen Außengrenzen am Freitag, 26. Mai 2017, um 12 Uhr.

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Konstruktive Gespräche zum künftigen Umgang mit Kirchenasyl

 Ministerpräsidentin Malu Dreyer lädt ehrenamtliche Organisationen, Initiativen und Projekte dazu ein, sich für die Teilnahme am Markt der Möglichkeiten beim Landesweiten Ehrenamtstag am 10. September 2017 in Ingelheim zu bewerben. „Das Ehrenamt in Rheinland-Pfalz ist bunter denn je. Wir erleben täglich die Vielfalt, die Kreativität und den persönlichen Einsatz der Menschen in unserem Land. Das ist auch in diesem Jahr Grund für mich, das Engagement mit einem großen Fest zu feiern“, so die Ministerpräsidentin.

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Merkblatt zur Ausbildungsduldung

Anfang Mai wurde eine Frau aus Armenien gemeinsam mit ihrer siebenjährigen Tochter nach Armenien abgeschoben. Obwohl sie in einem Mainzer Hotel gerade das zweite Jahr ihrer Ausbildung absolvierte und ihr somit eigentlich eine Ausbildungsduldung zustünde. Was in diesem konkreten Fall schief gelaufen ist, steht noch nicht fest. Trotzdem oder gerade deshalb, weisen wir auf ein Schreiben des Integrationsministeriums hin, in welchem Fragen zur Ausbildungsduldung beantwortet werden:

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Preisgekrönter Dokumentarfilm über Abschiebungen: DEPORTATION CLASS

Das Team von Pier 53 hat nach den  Dokumentarfilmen ‚Wadim‘ (2011) und ‚Willkommen auf Deutsch‘ (2014) hat einen weiteren Film im Kinoformat produziert: DEPORTATION CLASS. Kinostart ist der 01. Juni 2017, danach gehen die beiden Regisseure Carsten Rau und Hauke Wendler auf Kinotour. Sie bieten Initiativen, die den Film vor Ort in „ihrem“ Kino zeigen möchten und im Anschluss daran Diskussionen in den Kinos organisieren, ihre Unterstützung an:

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Kirchenasyl: Spiegel und Lewentz laden alle Beteiligten zum Gespräch ein

Integrationsministerin Anne Spiegel und Innenminister Roger Lewentz haben Vertreterinnen und Vertreter der Kirchen und der Kommunalen Spitzenverbände zu einem Gespräch zum Thema „Umgang mit Kirchenasyl“ eingeladen. Anlass war die jüngste von der zuständigen Ausländerbehörde angeordnete Durchsuchung in Kirchenräumen in Ludwigshafen. So wurde das Kirchenasyl einer ägyptischen Familie beendet und diese nach am selben Tag abgeschoben.

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Kinderbuch jetzt auch in Arabisch und Persisch erhältlich

Das Kinderbuch des Umweltbundesamtes „Nachrichten aus der Tonne. Leo und Polly Pop auf den Spuren des Mülls“ für die Altersklassen 8 bis 12 führt an die vielfältigen Facetten des Themas Müll heran und wurde nun in einer überarbeiteten Version in einer arabischen und persische Fassung veröffentlicht. 

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Passbeschaffung – sensibles Thema: Wer darf, muss oder darf nicht?

Immer wieder gibt es Fragen zur Passbeschaffung, Berichte darüber, dass von Behördenseite teils gerechtfertigt, teils nicht dazu aufgefordert wird. Wann darf wer sich bei der Botschaft des Herkunftslandes einen Pass beschaffen? Wer darf wen dazu auffordern? Wer sollte auf keinen Fall zur Botschaft gehen und was passiert, wenn die Person doch geht?x

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Familienministerium will Einschränkungen beim Familiennachzug kippen

Das Familienministerium Rheinland-Pfalz wird sich bei der am Donnerstag beginnenden Jugend- und Familienministerkonferenz der Länder dafür einsetzen, dass der Familiennachzug wieder für alle Flüchtlinge möglich ist. Die Aussetzung des Familiennachzugs für zwei Jahre für Geflüchtete mit sogenanntem subsidiärem Schutz sollte mit unmittelbarer Wirkung aufgehoben werden.

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Fortbildung: Frauen – Flucht – Gewalt: Erkennen und überlegt handeln.

In Kooperation mit dem Frauenhaus Speyer, dem Frauennotruf Mainz und der Interventionsstelle Bad Kreuznach veranstaltet die Koordinierungsstelle „Ehrenamtliche Aktivitäten im Flüchtlingsbereich RLP“ zwei eintägige Fortbildungen für Ehrenamtliche zum Thema Frauen und Gewalt im Zusammenhang mit Flucht. Die Fortbildungen finden am 19. Mai im Diakonischen Werk Altenkirchen, und am 1. Juni im KulturViereck in Haßloch statt.

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Förderung von Ehrenamt in ländlichen Regionen

Mit dem bundesweiten Programm „500 LandInitiativen“ unterstützt das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gezielt das Ehrenamt in ländlichen Regionen. Das Programm richtet sich an Initiativen, die sich für die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen im ländlichen Raum einsetzen und unterstützt diese mit bis zu 10 000 Euro. Anträge auf Förderung können noch bis zum 31. Mai 2017 gestellt werden.

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