Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

„We'll Come United“: Bilder von der Parade

Mitte September fand in Berlin die große Parade „We'll Come United“ statt. Ein Bündnis aus über hundert Initiativen hatte dazu aufgerufen, kurz vor der Bundestagswahl ein buntes Zeichen für ein solidarisches Miteinander zu setzen. Etwa 7500 Menschen nahmen an der kilometerlangen Parade teil, davon viel Geflüchtete. Wer nicht dabei sein konnte, kann sich nun in einer Bildergalerie ein eigens Bild der sehr bunten, vielfältigen Parade machen. Einen Text-Beitrag gibt es ebenfalls auf der Seite des umbruch-bildarchiv.de.

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Fortbildung: „Sicherer Umgang mit Stress und Trauma“

Für Aktive in der Flüchtlingshilfe veranstaltet die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. eine Fortbildung „Sicherer Umgang mit Stress und Trauma“. Am Samstag, den 14. Oktober findet vormittags ein Basisseminar statt. Nachmittags und am Vormittag des folgenden Tages wird ein weiterführendes Seminar angeboten, das insbesondere den stress- und traumasensiblen Ansatz in seiner praktischen Anwendung beleuchtet. Veranstaltungsort ist die Frauenbegegnungsstätte UTAMARA e.V. in Kasbach-Ohlenberg, (Landkreis Neuwied), eine Anmeldung ist erforderlich.

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Tag des Flüchtling: „Integration statt Ausgrenzung!“

AK Asyl und Initiativausschuss fordern „Initiative für Bildung“

Eine Initiative für Bildung für die neu angekommenen Flüchtlinge fordert der Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz zusammen mit dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz von der Landesregierung aus Anlass des bundesweiten Tags des Flüchtlings.

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Verwendung der Integrationspauschale in den Kommunen

Der Landtag Rheinland-Pfalz hat im Jahr 2016 entschieden, die Integrationspauschale des Bundes (jährlich 2 Milliarden Euro in den Jahren 2016-2018) aus den Mitteln für 2016 in Höhe von 96 Millionen Euro an die Kommunen des Landes weiterzuleiten. In den Jahren 2017 und 2018 bleiben die Bundesmittel komplett beim Land.

Der AK Asyl Rheinland-Pfalz regt nun an, bei den Kommunen nachzufragen, wie Mittel vor Ort verwendet werden und wie Anträge für Maßnahmen und Projekte gestellte werden können.

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Afghanistan - Entscheidungspraxis des BAMF

Dass die Bundesregierung auch nach der am 28. Juli 2017 vorgelegten Beurteilung des Auswärtigen Amtes zur Lage in Afghanistan Abschiebungen weiterhin für möglich hält, hat Bundesinnenminister Thomas de Maiziere bereits frühzeitig im August 2017 erklärt. Folgerichtig startete am 12. September von Düsseldorf aus ein Flugzeug, mit dem acht Afghanen unmittelbar aus der Straf- oder Abschiebungshaft nach Kabul abgeschoben wurden.

PRO ASYL hat in diesem Zusammenhang „vor einem Überbietungswettbewerb der Härte gegen Flüchtlinge in Worten und Taten“ gewarnt und aktuelle Berichte zusammengetragen, die deutlich machen, dass „Folter und Misshandlungen zu den...

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Broschüre für Ehrenamtliche zur Arbeitmarktintegration von Geflüchteten

Die Broschüre „Arbeitsmarktintegration von Geflüchteten – Informationen für Ehrenamtliche“ enthält Informationen rund um das Thema der Arbeitsmarktintegration allgemein und zu jeweils zuständigen oder nützlichen Stellen sowie Links zu aktuellen Beratungsangeboten.

Erstellt wurde die Broschüre von MigraNet - IQ Landesnetzwerk für Bayern in Zusammenarbeit mit den zuständigen IQ Fachstellen und dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

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Fortbildung: Konflikte als Herausforderung und Chance

Fortbildung zur konstruktiven Konfliktlösung – für Koordinator*innen von Ehrenamtlichen in der Flüchtlingsarbeit vom 16. bis 17. Oktober 2017, jeweils von 10 – 16.30 Uhr in der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, Am Kronberger Hof 6, 55116 Mainz.
Bitte melden Sie sich bis zum 6. Oktober per E-Mail unter anmelden@asyl-rlp.org verbindlich an.

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Gemeinsames Positionspapier zur „Rückkehrberatung“

LIGA, AK Asyl und Initiativausschuss formulieren „Grundsätze und Erwartungen“

In einem gemeinsamen Positionspapier haben die LIGA  der Freien Wohlfahrtspflege, der AK Asyl und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz „Grundsätze und Erwartungen an die Beratung zur freiwilligen Rückkehr“ formuliert. Darin kritisieren sie, dass die Debatte  über die Durchsetzung der Ausreisepflicht von Ausländerinnen und Ausländern mit falschen Zahlen geführt wird:

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Neugeborene Kinder von Asylberechtigten und international Schutzberechtigten haben unmittelbar Anspruch auf Hartz IV-Leistungen

Immer wieder gibt es Probleme nach Geburt eines Kindes von subsidiär  Schutzberechtigten oder anerkannten Flüchtlingen, unmittelbar den Anspruch auf Sozialleistungen geltend zu machen - der Grund sind formale Hürden. Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat dies diskutiert und ist zu folgendem Ergebnis gekommen: Da Neugeborene der oben genannten Personengruppe nach Auffassung der Bundesregierung Anspruch auf einen Aufenthaltstitel nach § 33 AufenthG haben, können sie bereits ab Geburt Leistungen nach dem SGB II erhalten, auch wenn die Aufenthaltserlaubnis ggf. erst mit zeitlicher Verzögerung erteilt wird.

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„Wer kehrt freiwillig in ein Krisengebiet zurück?“

„Erst zermürbt, dann prämiert: Wie aus Flüchtlingen staatlich geförderte Rückkehrer werden“ – ein hörenswerter Beitrag auf Deutschlandfunk Kultur.
In seinem Radio-Feature stellt Klaus Schirmer unter anderem das irakische Ehepaar Dosht mit seinen drei Kindern und den jungen Afghanen Yama Sadat vor. Sie alle haben in Berlin Asyl beantragt und nehmen nun die „Starthilfe Plus“ der Bundesrepublik in Anspruch, um wieder in ihr jeweiliges Heimatland zurückzukehren.

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