Aktiv für Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz

Wo auch immer Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz untergebracht werden, finden sich Menschen zusammen die diese unterstützen. Von Willkommensfesten, über Begegnungscafés, Deutschkursen, Freizeitgestaltung, Beratung, Hilfe bei der Arbeitssuche wird an vieles gedacht.

Das ist wundervoll und wichtig! Schon immer und gerade jetzt.

Um den Einstieg oder das Dranbleiben zu erleichtern, stellen wir neben den Adressen der regionalen Koordinierungsstellen und Initiativen, Informationen zu Weiterbildungsmöglichkeiten sowie Materialien, Einführungstexte und Leitfäden zur Verfügung.

Wir versenden regelmäßig Infobriefe mit denen wir über Änderungen und Neuigkeiten im Flüchtlingsbereich informieren. Melden Sie sich per E-Mail an: ehrenamt@asyl-rlp.org.

Aktuelle Nachrichten

Mehr Unterstützung für Menschen aus Afghanistan durch Arbeitsagentur

Nachdem die Schutzquote für afghanische Flüchtlinge im zweiten Halbjahr 2016 über 50 Prozent lag, stuft das Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) seit dem 1. Juli 2017 Afghanistan als Herkunftsland mit einer „guten Bleibeperspektive“ ein. Damit stehen Asylbegehrende aus Afghanistan die Integrationsmaßnahmen der Agenturen für Arbeit offen.
Bitte beachten: Dies betrifft nicht die Integrationskurse des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Diese fallen in den Zuständigkeitsbereich des Bundesinnenministeriums.

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Sea-Watch startet Petition gegen EU-Unterstützung der Küstenwache Libyens

Am 21. Oktober 2016 enterten Mitglieder der Libyschen Küstenwache (LCG) ein vollbesetztes Schlauchboot, schlugen auf die Menschen ein und hielten die Sea-Watch Crew davon ab, Rettungswesten zu verteilen. Durch das brutale Vorgehen, beim Versuch das Boot zurück nach Libyen zu schleppen, wurde eine Luftkammer des Bootes zerstört und an Bord brach eine Massenpanik aus.
Fast alle 150 Insassen fielen ins Meer und etwa 30 Menschen ertranken vor den Augen der Sea-Watch-Crew.

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Wir empfehlen „Meine Beiden“

Else Buschheuer, Ehrenamtliche aus Berlin, schildert im SZ-Artikel „Meine Beiden“ eindrücklich und unterhaltsam ihre Erfahrungen als „guest mom“ zweier Geflüchteter, eines Pärchens. Ein Erfahrungsbericht – geprägt von freudigen Ereignissen, Unsicherheiten, gutem Willen, Enttäuschungen, Sorgen, Erwartungen und einer wunderbaren Erkenntnis zum Schluss.
Lesenswert!
sz-magazin.sueddeutsche.de

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We’ll come united: Für eine Politik der Solidarität.

Große Parade am 16.9. in Berlin!

„Eine Woche vor der Bundestagswahl wollen wir uns zeigen und laut sein. Wir wollen unsere Geschichte erzählen: von Flucht und Entrechtung, von Behörden und Rassismus, vom Willkommen und Bleiben.“

Am 16. September 2017 plant „Welcome United“, eine Initiative von zahlreichen antirassistischen Netzwerken – gemeinsam mit dem Berliner CommUNITY-Carnival –  eine große Parade in Berlin: Demo, Zug, Karneval, Theater, Musik. Der Karneval ist ein fantasievoller Ort der Gemeinschaft gegen Rassismus, gegen die Entrechtung und Entmenschlichung von Geflüchteten.

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„Am liebsten wäre es uns, kein Kirchenasyl gewähren zu müssen“

Flüchtlingsinitiativen haben bei einer Kirchenasylkonferenz am vergangenen Wochenende in Frankfurt den zunehmenden Druck von Politik und Behörden auf das Kirchenasyl kritisiert. Kirchenasyl sei nur eine Notlösung. Deshalb stellen Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche in einer Erklärung konkrete Forderungen an die Politik.

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AK Asyl und Initiativausschuss: „Abschottung und Ausgrenzung haben keine Zukunft!“

In Rheinland-Pfalz muss die Rückkehr abgelehnter Asylsuchender auf freiwilliger Basis erfolgen, Abschiebungen müssen vermieden werden. Das fordern der AK Asyl RLP und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in RLP am Weltflüchtlingstag von der rheinland-pfälzischen Landesregierung.

Ende des Jahres 2016 waren weltweit 65,6 Millionen Menschen auf der Flucht. Das teilt das Hohe Flüchtlingskommissariat der Vereinten Nationen anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages mit. 

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Weltflüchtlingstag 2017 - eine Bilanz & eine Kampagne

Der jährliche UNHCR-Bericht 2017 liegt seit gestern vor: 65,6 Millionen Menschen waren 2016 auf der Flucht. Eine so hohe Zahl hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen in seinen Berichten zuvor noch nicht registriert.
Vor einem Jahr - dem Weltflüchtlingstag 2016 - hat UNHCR die Kampagne #WithRefugees ins Leben gerufen, um eine klare Botschaft an die Regierungen der Welt zu senden, dass sie solidarisch handeln und gemeinsam Verantwortung für Flüchtlinge übernehmen müssen.

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Jugendliche wählen Joachim Herrmann zum Abschiebeminister 2017

Vergangene Woche wurde der bayrische Innenminister Joachim Herrmann von der Organisation „Jugendliche Ohne Grenzen (JoG)“ zum „Abschiebeminister 2017“ gewählt. Den Negativ-Preis übergaben junge Flüchtlinge am Rande der Innenministerkonferenz in Dresden. Der Preis wird seit 2006 jeweils an den Innenminister verliehen, der für eine besonders harte Abschiebungspraxis steht.

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Spiegel: Das Schicksal dieser Menschen kann uns nicht gleichgültig sein

Mehr als 65,5 Millionen Menschen sind weltweit auf der Flucht, die Hälfte von ihnen sind Kinder – das geht aus einem Bericht des Flüchtlingshilfswerks der Vereinten Nationen (UNHCR) hervor. Zum morgigen Weltflüchtlingstag erklärt Integrationsministerin Anne Spiegel:

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Dokumentation auf Arte: „Die Asylentscheider“

Wer Asyl in Deutschland beantragt, sitzt ihnen ein einziges Mal gegenüber: Die Entscheider des Bundesamtes für Migration müssen abwägen, wer bleiben darf und wer nicht. Sie haben das Gesetz und ihr Gewissen. Die Dokumentation berichtet von Zwängen, Gerechtigkeit und von der unmöglichen Aufgabe, immer das Richtige zu tun.
Online abrufbar auf arte.tv

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